Wir sind eine kleine private Initiative. Gerne möchten wir für in Not geratene Tierhalter und deren Lieblinge eine kleine Stütze sein.
Wie schnell man in eine Notlage geraten kann, haben wir am eigenen Leib erfahren (siehe Beweggründe) müssen.
Nun möchten wir mit gesammelten Futterspenden und Sachspenden dort helfen, wo Hilfe bitter nötig ist.
Bitte haben Sie kein falsches Schamgefühl, denn kein Tier soll hungern und Not leiden müssen.
Geburtsstunde unserer Pfötchenhilfe:
Wir, die Ansprechpartner unserer Pfötchenhilfe mussten leider selbst die Erfahrung machen, dass man ganz schnell und unverschuldet in eine finanzielle Notlage kommen kann.
Mein Mann und ich, wir leiden beide an der unheilbaren neurologischen Muskelerkrankung Dystonie und lernten uns in der Selbsthilfegruppe Rhein-Main der Deutschen Dystonie Gesellschaft Hamburg kennen. Aufgrund dieser chronischen Erkrankung wurde ich 1999 nach einem langen Leidensweg berentet. Mein Mann konnte da schon nicht mehr arbeiten, war sehr lange krank geschrieben und stellte dann schweren Herzens 2002 seinen Rentenantrag. Da Dystonie noch recht unbekannt ist, wurde mein Mann von Gutachter zu Gutachter geschickt. Seine Erwerbsunfähigkeit wurde zwar immer wieder zu 100% bestätigt, aber die Bürokratie wollte kein Ende nehmen. Arbeitslosengeld und Krankengeld waren ausgeschöpft und weitere Unterstützungen standen uns nicht zu, da wir ein Eigenheim haben. So waren wir gezwungen, mit meiner bescheidenen Rente zu leben. Wir wurden von meiner Mutti, die selbst nur eine Witwenrente bekam so gut es ging unterstützt, damit wir wenigstens das Haus behalten konnten. Wenn man gesundheitlich sehr leiden muss und dann noch finanzielle Probleme bekommt, ist das Leben kaum noch lebenswert. Zu dieser Zeit waren unsere Tiere ein großer Trost für uns. Das Schlimmste was kommen konnte trat ein, als meine Mutti recht unerwartet starb und uns ihre zwei "Hundedamen" Lady und Peggy-Sue hinterließ. Da wir selbst schon einen Hund und zwei Wohnungskatzen hatten, hatten wir nun 3 Hunde, zwei Katzen und die finanzielle Unterstützung meiner Mutti fehlte mehr denn je. An diesem Wendepunkt in unserem Leben bekamen wir Unterstützung von unseren Freunden, die spontan die Patenschaft für die zwei "Mädels" meiner Mutti übernahmen. So war es uns möglich, alle Tiere, die uns so wichtig sind, zu behalten. Wir sind ganz große Tierschützer und Tierliebhaber und es wäre für uns entsetzlich gewesen, wenn wir aus der finanziellen Not heraus die Lieblinge meiner verstorbenen Mutter hätten in ein Tierheim geben müssen.
Aus Dankbarkeit, dass wir so ein Glück im Unglück hatten, wurde der Gedanke "Pfötchenhilfe" geboren.